Mittwoch, 11. März 2015

Passivhaus-Schule in Aachen

Es ist kein Geheimnis: Ohne einen sparsameren Umgang mit Energie sind die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung nicht zu schaffen. Erst vor einigen Wochen hat die Internationale Energieagentur wieder darauf hingewiesen, dass mehr Effizienz im Verkehr, bei Gebäuden und in der Industrie riesige Sparpotenziale bietet. 

Allein: Auf dem Feld des Energiesparens kommt die Welt kaum voran, und auch Deutschland tut sich schwer; vor allem im Bereich der Gebäudesanierung, wo rund 40 Prozent (!) des deutschen Energieverbrauchs anfallen.


Einsparungen von 150.000 Euro

Nun zeigt ein Beispiel aus Nordrhein Westfalen, dass vor allem bei vielen öffentlichen Gebäuden enormes Energiesparpotenzial besteht – es sich durchaus lohnen kann, es zu heben. Denn die nahe Aachen gelegene Stadt Baesweiler spart nach der energetischen Sanierung des Gymnasiums rund 150.000 Euro an Heizkosten pro Jahr. Lag der Bedarf ursprünglich bei umgerechnet 220 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter, sind es jetzt nur noch 15 – ein Minus von rund 90 Prozent.
Damit erfüllt die Schule die Vorgaben für ein Passivhaus.
Quelle: Wirtschaftswoche green